Dan Richter - Improtheater und Improvisation
Gedanken zu Theorie und Praxis des Improvisationstheaters. Überlegungen zu
Improvisation und Kreativität. Beobachtungen aus Lehre und Aufführung.

Improshows in Berlin/Brandenburg

24. Juni 2011

Risky moves

Among improvisers we are being praised for risky moves, but only if those moves work out well.

22. Juni 2011

Genre Quickfix

Frage auf dem Festival Randy Dixon, wie er ein neues Genre angeht. Er meint, das Erste, was er tut, sei, das Kinderlied "Humpty Dumpty" auf das Genre zu übertragen. (Fürs Deutsche wäre die Entsprechung wohl "Hänschen klein")
Wie würde ein Western oder Tennessee Williams diese Geschichte erzählen?
Damit hat man zwar noch keine sprachlichen Mittel, keine Bilder usw. aber immerhin schon eine Perspektive aufs Storytelling.

16. Juni 2011

Improtheater als primär komische Form

"Improvisation is primarily a comedic form which at any moment can tear your heart out."(Me paraphrasing Randy Dixon paraphrasing Del Close)

15. Juni 2011

Der Narr: Verspieltheit

Ist das Entscheidende am Narren seine Verspieltheit? Er setzt die Elemente dessen, was ist, auf neue Art wieder zusammen. Das Ganze entsteht ohne jeden Masterplan, ohne große Absicht. Ob wir darin Weisheit oder nur die reine Tollheit sehen, liegt an uns. Im besten Fall, haben wir beides.
Im Improvisationstheater (und im Theater überhaupt?) brauchen wir die Narrheit. Die Weisheit zu erkennen, ist die Aufgabe des Zuschauers, die er freilich auch ignorieren kann. Der Spieler braucht sich jedenfalls nicht darum zu kümmern.

13. Juni 2011

Den Moment ergreifen oder in die Tiefe gehen

Rolling Stone (American Edition, May 2011)Paul Simon: "[Paul McCartney] doesn’t think of [writing music] the same way as I do. He wants to capture his impulse. Me, I’m happy spending a year and a half on a song. I’m willing to wrestle until I cry uncle or beat it. I think that way - I got you now! Gotcha!" (p.56)
Is it really a different approach?

2. Juni 2011

Namen

Gute Namen befeuern oft die Qualität der Szenen. Ich vermute, es hat damit zu tun, dass sich unsere Kreativitätsventile öffnen, wenn wir unserem Gegenüber einen Namen verpassen, der über "Müller" oder "Peter" hinausgeht.
Gestern in der Show mit den Crumbs, ein paar schicke Namen:
Ein Polizist namens Barbarino
Ein Astronaut namens Captain Sicko
Ein Gangster namens Lemony
Ein Chorleiter namens Karsakov.