Dan Richter - Improtheater und Improvisation
Gedanken zu Theorie und Praxis des Improvisationstheaters. Überlegungen zu
Improvisation und Kreativität. Beobachtungen aus Lehre und Aufführung.

Improshows in Berlin/Brandenburg

7. Januar 2010

Sich was vornehmen

Ich versuche immer wieder mal, mir kleine Dinge in einzelnen Szenen vorzunehmen. Z.B. Improbasics: Radikal aufs Akzeptieren achten, positiv starten usw.
Oder ich denke mir mein eigenes kleines verstecktes Spiel aus: z.B. spielte ich in einer Szene letzten Freitag permanent mit der Nähe/Distanz zu meinen Mitspielern, was der Szene einen seltsamen Dreh verlieh.
Ich glaube aber, man kann sich nicht viel mehr, als ein, zwei Dinge vornehmen, sonst verheddert man sich, verliert an Lockerheit. Ein gutes Game sollte ja auch schon schwierig genug sein, uns am Vorausdenken zu hindern.
Manchmal male ich mir vor der Show ein Zeichen auf den Handrücken - die Erinnerung an mein persönliches Meta-Game für die Show.

1 Kommentar:

  1. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht uns vor einer Show etwas vorzunehmen. Wir formulieren dies meist als einen herausvordernden Wunsch an den Mitspieler. Diese Art der Metaaufgabe kann wirklich sehr gewinnbringend sein.

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