Dan Richter - Improtheater und Improvisation
Gedanken zu Theorie und Praxis des Improvisationstheaters. Überlegungen zu
Improvisation und Kreativität. Beobachtungen aus Lehre und Aufführung.

Improshows in Berlin/Brandenburg

10. Juli 2008

Geschichten und Szenen beenden

Seltener als Szenenbeginnen wird das Szenenbeenden geübt. (Schade, aber logisch - ohne Anfang kein Ende.)
Es bedarf einer besonderen Schärfung des Blicks für Enden:
Moral (kann auch banal oder gar amoralisch sein), z.B. "Das kann also geschehen, wenn man ein Kind verwöhnt."
Überraschende Wendungen: Man denke an "Sixth Sense" oder das bescheuerte Maskenspiel bei Johnstone.
Offene Enden: Wie wird sich die Heldin entscheiden.
Erkenntnisse: Und seit jener Zeit gibt es in Europa keine Giraffen mehr.

Techniken des Beendens:
Physisch: Abwinken, Quer über die Bühne laufen
Verbal: "Ende der Szene"
Szenisch: Ausklingen/Stehen lassen
Pointe: Letzter Satz Richtung Publikum
Licht: Black

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